Lumbago / Lumbalgie / Hexenschuss

Krankheitsbild Lumbago / Lumbalgie / Hexenschuss

Der Begriff Lumbago oder Lumbalgie beschreibt einen plötzlich auftretenden einschießenden Schmerz im Bereich des unteren Rückens, der oftmals mit einer Bewegungslosigkeit in gebückter Haltung und starken Schmerzen in der Aufrichtung einhergeht. Die Schmerzen treten meistens mit starken Verspannungen und Krämpfen auf. Als Lumbago wird meist das akute Geschehen beschrieben, wobei die Lumbalgie für einen tendenziell chronischen Verlauf der Rückenschmerzen steht. Schmerzt der Ischias Nerv, etwa durch die Verspannung der Gesäßmuskulatur oder hervorgerufen durch einen Bandscheibenvorfall, dann spricht man von einer akuten Lumboischialgie.
Man geht davon aus, dass jeder Mensch mindestens einmal im Leben einen solche sogenannten “Hexenschuss” erfährt, besonders betroffen sind Menschen im Alter von 20-50 Jahren.

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Gibt es Risikofaktoren für einen Hexenschuss?

Folgende Umstände führen zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, einen “Hexenschuss” zu erleiden:

  • Übergewicht (Adipositas)
  • Monotone Körperzwangshaltungen (Bsp. Fliesenleger, lange sitzende Tätigkeit etc.)
  • Mangel an Bewegung, schwache Rückenmuskulatur
  • Wiederholtes schweres Heben mit ungeeigneter Technik
  • Depression und Angststörungen
  • Stress

Ursachen für einen Hexenschuss

Mögliche Ursachen für einen “Hexenschuss” können Blockaden im Bereich des ISG = Iliosacralgelenk oder der Facettengelenke der unteren Wirbelsäule sein. Bei der Blockade des ISG ist nicht von einer mechanischen Blockade der Gelenkflächen gegeneinander die Rede, sondern vielmehr von einer Verspannung der umliegenden Muskulatur und der straffen Bänder. Dies kann auftreten durch plötzliche Stöße auf das ausgestreckte Bein oder bei Verdrehungen in gebückter Haltung, daraufhin verspannen sich die Muskeln krampfartig und führen zu den einschießenden Schmerzen bis hin zur Bewegungslosigkeit und ausstrahlenden Schmerzen in das Bein bei Beteiligung des Ischias Nervs.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Blockade der Facettengelenke, diese treten paarweise entlang der Wirbelkörper auf und geben der Wirbelsäule ihre Beweglichkeit. Auch hier können durch etwa schweres wiederholtes heben mit ungeeigneter Technik plötzliche Verspannungen sowohl auf einer als auch auf beiden Seiten der Wirbelsäule auftreten. Die Folge sind auch hier starke einschießende Schmerzen bis zur Bewegungslosigkeit.

Bandscheibenvorfälle sind eher selten die Ursache eines “Hexenschusses”, hierbei verursacht die austretende Bandscheibe durch Druck auf den Nerven die Schmerzen und es können auch Taubheit und plötzliche Kraftlosigkeit im betroffenen Bein auftreten. Treten diese Symptome auf, ist sofort ein Arzt zu konsultieren.

Behandlung bei Hexenschuss, Lumbalgie und Lumbago

Der “Hexenschuss” wird in erster Linie konservativ behandelt, wenn keine akute Grundlage für eine OP gegeben ist, wie z.B. ein schwerer Bandscheibenvorfall oder das Risiko einer Unterversorgung des Ischias Nervs.
Die konservative Therapie kann in verschiedene Teilbereiche unterteilt werden, da es sich bei Rückenschmerzen meist um ein komplexes Entstehungsbild handelt, kann keine universale Lösung angeboten werden. Die konservative Therapie wird größtenteils durch Physiotherapeuten durchgeführt.

Selbst-Management

Aufklärung über die individuellen Ursachen und die individuelle Situation aus der die Beschwerden entstanden sind, herausarbeiten der eigenen Stärken, der Anpassungs- und Wiederherstellungsfähigkeit. Wichtig ist es sich weiterhin normal zu bewegen und keine Angst zu haben etwas kaputt machen zu können, der Körper und vor allem der Rücken ist sehr robust und widerstandsfähig.

Krankengymnastik und Krankengymnastik am Gerät

Angepasst an die momentane Situation und die Fähigkeiten des Patienten werden gezielt aktive Übungen zur Stärkung der Muskulatur, Ausdauer und Beweglichkeit ausgearbeitet. Aktives Training ist wichtig, um Verspannungen zu lösen und die Durchblutung in der schmerzhaften Region zu verbessern. Nachhaltig wird durch gezielte Trainingsprogramme einem Rückfall vorgebeugt und Krankengymnastik sowie Krankengymnastik am Gerät (KGG) empfohlen.

Manuelle Therapie

Manuelle Therapie wird begleitend zur aktiven Therapie eingesetzt, sie sollte immer als Zusatz gesehen werden, nicht ausschließlich zur Behandlung von Rückenschmerzen. In der manuellen Therapie werden vorwiegend Muskulatur gelockert und Gelenke passiv mobilisiert, diese Beweglichkeit muss anschließend aktiv gesichert werden.

Klassische Massage & Fango

Als zusätzliche Maßnahmen bietet sich die klassische Massage Therapie zur Lockerung der Rückenmuskulatur an, vor allem in Kombination mit Fango als Wärmebehandlung vor der Massage, um die Muskulatur besser zu durchbluten und zu entspannen. Durch Massage und Wärme wird der Stoffwechsel lokal innerhalb der Muskulatur angeregt. So werden Verspannungen gelöst, um eine bessere Beweglichkeit und Schmerzlinderung zu bewirken.

Elektrotherapie

Elektrotherapie wird verwendet um zusätzlich als passive Zusatzbehandlung Einfluss auf den Stoffwechsel, den Spannungszustand und die Schmerzen in der betroffenen Region zu nehmen. Sie wird im Anschluss an die Therapie verabreicht, um die Therapie zu ergänzen.

Psychologische und physiologische Therapie

Bei langen bestehenden Schmerzen und Schmerzvermeidungsverhalten ist es sinnvoll, zusätzlich zur Physiotherapie verhaltenstherapeutisch am Umgang mit Schmerzen zu arbeiten. Für die Psychologische Intervention bieten sich Gruppen für Betroffene mit chronischen Rückenschmerzen und Einzelberatung an.

Medikamentöse Therapie

Als medikamentöse Therapie bieten sich Nicht-Steroidale-Antirheumatika an, diese sollen Entzündungszeichen hemmen und nur in der geringst möglichen Dosis und für möglichst kurze Zeit verabreicht werden. Schlagen diese Mittel nicht an oder werden sie nicht vertragen, können auch leichte Opiate mit oder ohne Paracetamol verabreicht werden.
Diese Medikamente sollten nicht zur Therapie chronischer Rückenschmerzen angewendet werden.

Nicht-invasive Therapie

Bei chronischen Schmerzen die nicht durch konservative Therapie verringert werden konnten und ein Schmerzlevel von mehr als 5 von 10 auf der Analogen Schmerzskala haben, bietet sich die Radiofreqenzdenervierung an, mit dieser wird der Nerv blockiert und leitet so keine Schmerzen mehr weiter.
Eine weitere Möglichkeit ist die lokale Injektion von Schmerzmitteln und Entzündungshemmern in den betroffenen Nervenkanal.

Operative Therapie / Spinale Dekompression

Die spinale Dekompression wird dann in Betracht gezogen, wenn alle konservativen Methoden ausgeschöpft sind oder der Nerv stark beeinträchtigt ist. Bei dieser OP wird der Nervenkanal chirurgisch erweitert unter Erhaltung der umliegenden Bänder und der Muskulatur.

Wann zum Arzt bei Lumbago / Hexenschuss?

Ein Hexenschuss erfordert nicht unbedingt ärztliche Hilfe – er ist meist harmlos und verschwindet von allein wieder. In folgenden Fällen sollten Sie aber zum Arzt gehen:

  • Die Schmerzen halten an oder verschlimmern sich
  • Es gesellen sich weitere Symptome zu den Schmerzen (wie Taubheitsgefühle oder Lähmungserscheinungen)

Therapie bei Lumbago / Hexenschuss

Gegen die Schmerzen bei einem Hexenschuss hilft eine Wärmetherapie. Sie regt die Durchblutung an, entspannt die Muskeln und kann so die Schmerzen lindern. 

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CMD Craniomandibuläre Dysfunktion

Krankheitsbild CMD Craniomandibuläre Dysfunktion

Bei der CMD Craniomandibuläre Dysfunktion handelt es sich um die sogenannte Craniomandibulären Dysfunktionen, diese Beschreiben Fehlfunktionen im Bereich der Kiefergelenksmechanik, das heißt die Funktion des Kiefers ist eingeschränkt, dies kann mit und ohne Schmerzen einhergehen.

CMD= Cranio Mandibuläre Dysfunktionen

Cranium= Schädel

Mandibula= Unterkiefer

Dysfunktion= Fehlfunktion

Die CMD sind allerdings nicht nur verantwortlich für Beschwerden im Bereich des Kiefergelenkes, sie können auch für Beschwerden in anderen Teilen des Bewegungsapparates verantwortlich sein, vor allem der Schulter-Nacken Bereich und die Wirbelsäule gehören dazu. Sogar Knieschmerzen können mit Fehlstellungen und Funktionsstörungen der Kieferregion zusammenhängen.

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Symptome der CMD Craniomandibuläre Dysfunktion

Da sich die Beschwerden die durch eine CMD hervorgerufen werden, im gesamten Körper zeigen können, ist es oft schwierig die Symptome der CMD zuzuordnen. Beschwerden können in verschiedenen Körperregionen daher wie folgt auftreten:

Zähne & Gebiss

  • Pressen und Knirschen der Zähne
  • Abgeflachte Zahnflächen durch starke Reibung
  • Zahnlockerung
  • Zahnverschiebungen
  • Zahnschmerzen
  • Zahnfleisch geht zurück

Kiefer & Hals

  • Knacken oder Knirschen im Kiefergelenk
  • Kieferschmerzen
  • Mund lässt sich nicht richtig öffnen
  • Schluckbeschwerden

Kopf & Nacken

  • Kopfschmerzen
  • Gesichtsschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Steifigkeit im Schulter-Nacken Bereich
  • Bewegungseinschränkungen bei Kopfdrehung

Körper, Sinne & Psyche

  • Ausstrahlende Schmerzen oder Taubheit in die Arme
  • Rückenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Schwindel
  • Augenflackern
  • Emotionale Verstimmung
  • Schlafstörungen

Ursachen einer CMD Craniomandibuläre Dysfunktion

Das Ursachenfeld der CMD ist vielfältig, man kann jedoch drei Bereiche als Hauptursachen benennen.

Zahnprobleme

  • Zahnfehlstellungen & Zahnlücken
  • Okklusionsstörungen oder Fehlbiss
  • Zu hohe oder tiefe Füllungen, Kronen oder Prothesen
  • Langanhaltende Operationen mit geöffnetem Kiefer

Körperhaltung

  • Fehlhaltung der Schulter-Nacken Region z. B. am Arbeitsplatz
  • Wirbelsäulenverkrümmung
  • Un-ergonomische Schlafposition
  • Fehlhaltung des Kopfes

Psycho-Emotional

  • Stress- emotionale Belastung
  • Bruxismus (Knirschen und Beißen der Zähne)
  • Trauer und psychische Traumata

Therapie der CMD Craniomandibuläre Dysfunktion

Um eine CMD effektiv zu behandeln, ist es entscheidend die Ursache der Beschwerden zu finden. Hierfür lohnt es sich interdisziplinären Rat einzuholen, am besten von Zahnärzten und Physiotherapeuten; ggf. können auch psychotherapeutisch im Rahmen der psychischen Symptome Ansatzpunkte festgestellt werden.
In den meisten Fällen genügt zunächst die Untersuchung durch den Zahnarzt und den Physiotherapeuten, um mögliche Ursachen zu definieren. Die Behandlung und Untersuchung sollte durch einen versierten Therapeuten im Bereich der CMD stattfinden.

Zähne & Gebiss

Im Bereich der Zähne kann je nach Ursache mit einfachen Aufbissschienen bis hin zu Kiefer- und Zahnumstellungen therapiert werden. Meistens ist eine Schiene ausreichend, um die Zähne vor weiteren Schäden durch Abreibung zu schützen.

Kiefer & Hals

Das Kiefergelenk kann verschiedene Auffälligkeiten zeigen, primär wird der Kiefer zunächst auf seine Beweglichkeit geprüft, der Muskeltonus (Spannung) der einzelnen Kiefermuskeln und das Gleitverhalten des Kiefergelenkes wird untersucht. Je nach Auffälligkeit wird mit Traktionen, manuellen Verschiebungen, detonisierenden Maßnahmen und aktiven Übungen der Kiefer behandelt. Die Muskulatur und Mobilität der Halswirbelsäule und der vorderen Halsmuskulatur wird auf ähnliche Weise untersucht und behandelt.

Kopf & Nacken

Durch die Lage einiger Kiefermuskeln, kann es bei Verspannungen auch zu Kopfschmerzen kommen, diese werden dann durch detonisierende Maßnahmen behandelt. Die kurzen Kopf und Nackenmuskeln stehen in engem Kontakt mit der Kiefermuskulatur, es wird untersucht ob das Kräfteverhältnis der beiden Muskelgruppen stimmt oder ob ein Teil detonisiert oder gekräftigt werden muss.

Körper, Sinne & Psyche

Wird ein Zusammenhang von Fehlstellungen oder Fehlbelastungen bspw. der Wirbelsäule oder der unteren Extremität in Verbindung mit den Symptomen im Kieferbereich festgestellt, wird die Fehlstellung oder Fehlbelastung zusammen mit dem Kiefer Behandelt. Bei Symptomen der Sinnesorgane und der Psyche müssen weitere Disziplinen mit einbezogen werden, wie z.B. Neurologen und Psychologen.

Wann zum Arzt bei CMD Craniomandibuläre Dysfunktion?

Mögliche Anzeichen für eine CMD Craniomandibuläre Dysfunktion sollten Sie zeitnah abklären lassen. Gehen Sie also zum Zahnarzt, wenn:

  • das Kauen schmerzt
  • sich der Unterkiefer morgens nach dem Aufwachen steif anfühlt
  • Sie den Mund nicht weit öffnen können
  • Sie Geräusche beim Bewegen der Kiefergelenke bemerken
  • Sie tagsüber öfter mit den Zähnen knirschen oder diese fest aufeinanderpressen bzw. eine nahe stehende Person Sie auf nächtliches Zähneknirschen hinweist

Suchen Sie auch unbedingt den Zahnarzt auf, wenn plötzlich Beschwerden nach einer zahn- oder kieferorthopädischen Behandlung auftreten, wie Schmerzen, ein Knacken im Kiefergelenk oder die Unfähigkeit, den Mund weit zu öffnen.

Therapie CMD Craniomandibuläre Dysfunktion

Neben Physiotherapie Übungen gehören zur CMD-Therapie oft auch Wärme- oder Kälteanwendungen sowie ein Behandlung mit Rotlicht, Mikrowellen oder Ultraschall. Schmerzen in Muskeln und Gelenken lassen sich auch mit Kiefermassagen und Manueller Therapie lindern.

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Kreuzbandverletzung

Krankheitsbild Kreuzbandverletzung

Bei einer Kreuzbandverletzung bzw. bei Kreuzbandrissen ist vor allem das vordere Kreuzband betroffen, etwa 10 mal häufiger als das hintere. Das Band kann sowohl isoliert als auch in Kombination mit Rupturen der Innen- und Außenbänder sowie Schädigungen der Menisken auftreten. Ist das vordere Kreuzband gerissen, besteht in der Regel ein Instabilitätsgefühl und teilweise auch Schmerzen, Schwellungen, Gangunsicherheit, Blutergüsse und Gelenkblockaden. Häufig ist in dem Moment, wenn es passiert, ein peitschenartiger Knall zu hören. Das vordere Kreuzband ist zusammen mit dem hinteren Kreuzband und den beiden Außenbändern ein Bestandteil des passiven Stützapparates des Kniegelenkes. Es verhindert, dass sich der Unterschenkel gegenüber dem Oberschenkel nach vorne verschiebt.

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Welche Arten der Kreuzbandverletzung gibt es?

1. Teilruptur (Teilriss) des vorderen Kreuzbandes

Bei einer Teilruptur sind nur die inneren Fasern des Kreuzbandes gerissen, die Hülle ist noch intakt aber überdehnt, das Knie wird instabil. Sind nicht alle inneren Fasern gerissen und besteht noch Kontakt der beiden Enden des Bandes, kann das Kreuzband von alleine wieder ausheilen.

2. Komplette Ruptur des vorderen Kreuzbandes

Bei der kompletten Ruptur besteht kein Kontakt mehr zwischen den beiden Enden des Kreuzbandes, sowohl die inneren als auch äußeren Faseranteile sind vollständig gerissen. Meistens reißt das Band nahe am Oberschenkel Anteil, es kann aber auch mittig oder näher am Unterschenkel reißen.

3. Knöcherner Ausriss der Verankerung

Abgesehen von den reinen Bandverletzungen kommt es auch vor, dass nicht das Band selbst sondern der knöcherne Ankerpunkt durch die wirkenden Kräfte ausgerissen wird. Diese Form kommt häufig bei Kindern vor, da deren Knochen noch nicht so hart wie die von Erwachsenen sind und ihre Bänder noch nicht so leicht reißen.

Typische Ursachen einer Kreuzbandverletzung

Meist treten Verletzungen der Kreuzbänder als Sportverletzungen auf, vor allem Kontaktsportarten wie Fußball, Handball oder Skifahren führen häufig zu derartigen Verletzungen. Die Ursache sind dabei Kräfte die in Rotation und Verschiebung des Oberschenkels gegen den fixierten Fuß entstehen, welche die Reißfestigkeit des Kreuzbandes überstrapaziert. Manchmal sind bereits Vorschädigungen der Bänder durch alte, nicht therapierte Verletzungen ein begünstigender Faktor für einen vollständigen Riss.
Als Ursache ist nicht immer der Kontakt mit einem anderen Beteiligten nötig, Risse können auch durch abrupte Richtungswechsel oder Stop-Bewegungen entstehen, sowie durch Landungen und Sprüngen. Besondere Risikogruppen sind Personen zwischen 15 und 25 Jahren, Personen mit Kreuzbandrissen in der Vergangenheit, Frauen (4-8 fach häufiger betroffen) und besondere Ermüdung zum Beispiel am Spielende eines Fußballspiels.

Ist eine Operation notwendig?

Ob eine operative oder konservative Behandlung empfehlenswert ist, entscheidet die individuelle Situation des Betroffenen. Patienten die keine besonders hohen körperlichen Belastungen im Beruf oder den Freizeitaktivitäten haben und mit dem Befund, dass sich das Knie nach der Ruptur stabil anfühlt, können von einer konservativen Behandlung profitieren. Auch wenn das Kreuzband nur teilweise gerissen und weiterhin stabil ist, wird die Selbstheilung nur durch konservative Maßnahmen unterstützt, genauso wird bei einem knöchernen Ausriss konservativ behandelt, wenn das Band noch an der Abrissstelle anheftet. Ist der Betroffene jedoch körperlich sehr aktiv und treibt womöglich Kontaktsportarten, dann ist es ratsam das Kreuzband zu operieren.

Konservative Behandlung bei einer Kreuzbandverletzung

Die konservative und physiotherapeutische Behandlung ist besonders bei älteren Patienten und Patienten mit geringen Belastungsansprüchen zu empfehlen. Bei Teilrupturen und nicht verschobenen knöchernen Ausrissen kann durch Schienenversorgung zunächst bessere Stabilität und Belastbarkeit für das Knie hergestellt werden, in der Akutphase kann kühlen gegen die Schmerzen helfen, des Weiteren wird das Knie bis zur Schmerzfreiheit mit Unterarmgehstützen (UAGST) entlastet. Nach etwa zwei Wochen kann mit Kräftigungsübungen der Beinmuskulatur begonnen werden. Lauftraining kann normalerweise erst nach dem Ablegen der UAGST erfolgen, mit Hilfe eines AlterG Schwerelosigkeitslaufbandes ist ein frühzeitiger Beginn des Lauftrainings jedoch machbar und sehr förderlich, um wieder natürlich gehen zu können. Ziel ist es, langfristig das Knie aktiv zu stabilisieren, um Folgeschäden zu reduzieren.

Konservative OP-Vorbereitung

Bevor die Operation durchgeführt werden kann, sollte die akute Wundheilungsphase abgeschlossen sein, in dieser Zeit wird durch Physiotherapie der Heilungsverlauf unterstützt und Vorarbeit für die kommende Operation geleistet. Primär werden in der ersten Phase, die in etwa bis zu drei Wochen dauert, abschwellende Maßnahmen wie Kühlung und manuelle Lymphdrainage durchgeführt. Ist dieser Schritt soweit abgeschlossen, wird die Oberschenkelmuskulatur gekräftigt sowie die Koordination und Stabilität des Knies aktiv trainiert und gefördert (KGG). Die Intensität und möglichen Übungen richten sich nach den Begleitverletzungen und können unter Umständen durch diese eingeschränkt werden, daher ist eine genaue Abklärung im Voraus notwendig.

Operative Therapie bei einer Kreuzbandverletzung

Besonders bei jungen und aktiven Menschen steht die operative Therapie im Vordergrund, da Menschen mit hohen Belastungsanforderungen auf die Stabilität des Kniegelenkes angewiesen sind und diese ihr Aktivitätsniveau häufig gar nicht herunterfahren können und vor allem in jungen Jahren auch nicht möchten.
Da für die Operation alle Begleitverletzungen und die Bandverletzung selbst erst ausheilen soll, wird der Eingriff in der Regel erst nach ein bis drei Monaten durchgeführt und in der Zeit durch Physiotherapie begleitet und vorbereitet. Bei Leistungssportlern wird der Eingriff teilweise früher durchgeführt, damit sie schneller wieder aktiv trainieren können und zum Training zurückkehren können.
Die Operationsmethode richtet sich nach der Art der Verletzung, ein knöcherner Ausriss kann in den meisten Fällen einfach wieder an seinem Ursprung verschraubt werden. Bei der Teil- und vollständigen Ruptur bieten sich zwei Möglichkeiten an, die Sehnenplastik mit einer körpereigenen Sehne oder die Sehnennaht.

Sehnenplastik

Für die Durchführung einer Sehnenplastik wird arthroskopisch vorgegangen, das heißt mit nur drei kleinen Einschnitten und einer Kamera im Knie werden entweder die Gracilis- und Semitendinosussehne oder ein drittel der Patellasehne entnommen um als Ersatz für das gerissene Kreuzband zu fungieren. Die entnommenen Sehnen werden entsprechend präpariert und dann durch je ein Bohrloch im Ober- und einem im Unterschenkel fixiert.
Der Vorteil der Entnahme körpereigener Sehnen ist, dass es zu keiner Abstoßung kommt und das Band schnell wieder durchblutet ist. Ein Nachteil ist die Leistungsminderung im Bereich der Muskeln, wo die Sehnen entnommen wurden.

Sehnennaht / Kreuzbandnaht

Eine weitere Methode ist die Band erhaltende Sehnennaht oder Kreuzbandnaht, hierbei wird versucht durch das Anbringen einer in der Sehne liegenden Schiene die beiden Enden der gerissenen Sehne zusammenzuhalten um eine mögliche Selbstheilung zu fördern. Der Vorteil dieser Methode ist, dass dabei alle Nerven erhalten bleiben und dadurch die Wahrnehmung schneller wiederhergestellt werden kann. Um diese Methode durchzuführen sollte allerdings innerhalb der ersten drei Wochen gehandelt werden, da sie noch in der akuten Wundheilungsphase stattfinden sollte. Kommt es durch dieses Verfahren doch nicht zu dem gewünschte Ergebnis, kann immer noch eine Sehnenplastik durchgeführt werden.

Wie erfolgt die Nachbehandlung?

Die ersten Tage

In den ersten Tagen bis hin zu 3 Wochen nach der Operation soll das Bein nur mit 20 kg Teilbelastung an UAGST belastet werden. In dieser Zeit werden vor allem die akuten Symptome wie Schwellung und Schmerzen durch manuelle Lymphdrainage und ggf. Kühlung behandelt. Gehtraining an UAGST im drei-Punkte-Gang wird geübt und isometrische Anspannungsübungen für die Oberschenkelmuskulatur werden mit dem Physiotherapeuten gemeinsam durchgeführt. Um das Kniegelenk zu schützen wird für die ersten sechs Wochen eine Schiene (Brace) eingesetzt.

Rehabilitation

Nach der akuten Phase ab etwa der 3. Woche werden zunehmend Kräftigungsübungen und aktive Mobilisation des Kniegelenkes durchgeführt. Das Gehtraining zielt jetzt auf das Gehen ohne UAGST unter Vollbelastung ab, die Belastbarkeit und Kräftigungsübungen werden langsam bis zur 6. Woche gesteigert. Die Arbeitsfähigkeit ist bei körperlich leichten Berufen bis zur 4. Woche meistens wiederhergestellt.
Nach etwa 6 Wochen kann das Kraft und Koordinationstraining (KGG) intensiviert werden und zwischen der 6. und 8. Woche kann das Training am Fahrradergometer aufgenommen werden. Normalerweise beginnt man nach 8-10 Wochen mit leichtem Walken und nach etwa 12-14 Wochen mit leichtem Joggen, mit Hilfe eines AlterG Schwerelosigkeitslaufbandes kann bereits deutlich früher mit dem Lauftraining begonnen werden.
Sportarten mit Körperkontakt und abrupten Start-Stop Bewegungen können nach etwa 6 Monaten wieder ausgeübt werden. Es kann bis zu 12 Monate dauern, bis die vollständige Sportfähigkeit wiederhergestellt ist.

Wann zum Arzt bei einer Kreuzbandverletzung?

Bei allen unklaren Kniebeschwerden, besonders bei Instabilität, sollten Sie in den nächsten Tagen einen Arzt aufsuchen und nicht zu lange warten.

Bei allen schmerzhaften Knieerkrankungen nach einer Verletzung sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. 

Konservative Therapie bei einer Kreuzbandverletzung

Krankengymnastik unterstützt durch physikalische Maßnahmen wie Kälteanwendungen, Reizstrom- und Ultraschalltherapie die Heilung einer Kreuzbandverletzung.

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Schulter Impingement Syndrom

Krankheitsbild Schulter Impingement Syndrom

Als Engpass oder Schulter Impingement Syndrom wird eine Verengung zwischen Schulterdach und Oberarmkopf durch die entzündliche Veränderung von Sehnen und Schleimbeuteln aufgrund von Reizungen und Degeneration beschrieben. Durch diese Verengung schlägt der Oberarmkopf an das Schulterdach und verursacht dadurch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

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Was sind die Symptome?

Zu Beginn der Erkrankung kommt es zu leichten Schmerzen im Bereich der Schulter, vor allem bei Überkopfarbeiten und dem seitlichen Anheben des Armes. Bei abrupten und ruckartigen Bewegungen können besonders starke Schmerzen auftreten.
Aufgrund der Art wie es zu diesem Engpass in der Schulter kommt, lässt sich häufig ein schmerzhafter Bogen der sogenannte “painful arc” beschreiben, dieser zeichnet sich dadurch aus, dass es besonder dann zu Schmerzen kommt, wenn sich der Arm in einem Winkel zwischen 60° und 120° beim seitlichen Anheben befindet.
Wird die Erkrankung längere Zeit ignoriert, treten zunehmend Schmerzen bei Nacht und dem liegen auf der Seite aber auch bei leichten alltäglichen Bewegungen auf, wie z.B. beim Autofahren oder bei Druck auf den vorderen Gelenkspalt. Ein weiteres Symptom des Schulter Impingement kann die Entwicklung einer Frozen Shoulder sein.

Was sind die Ursachen eines Schulter Impingement Syndroms?

Das Schultergelenk ist, im Vergleich zu allen anderen Gelenken unseres Körpers, nicht hauptsächlich durch zwei knöcherne Partner stabil miteinander verbunden. Hier sind es vor allem Sehnen und Muskeln der Rotatorenmanschette, die für die Stabilität des Gelenkes sorgen. Durch den komplexen Aufbau und der großen Beweglichkeit auf engem Raum ist sie leicht anfällig für Schädigungen wie z.B. das Impingement Syndrom.

Für die Entstehung einer solchen Schädigung gibt es verschiedene Ursachen und Risikofaktoren:

  • Angeborene Fehlstellung oder Einengung der Schulter
  • Verschleiß, Schulterarthrose (Omarthrose)
  • Sehnenentzündungen (Tendinitis), vor allem Bizeps- und Supraspinatussehne
  • Schleimbeutelentzündungen (Bursitis)

Wie wird behandelt?

Die Behandlung wird je nach Krankheitsfortschritt möglichst konservativ gewählt, hierzu gibt es verschiedene Maßnahmen von physikalischen Anwendungen bis zur Stoßwellenbehandlung. Wird die Erkrankung früh bemerkt, ist es ratsam die auslösenden Belastungen zu Beginn zu vermeiden und die Schulter zunächst zu schonen. Die Schmerzen werden mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) behandelt, diese hemmen zusätzlich die Entzündung. Häufig verordnet werden z.B. Ibuprofen oder Diclofenac. Eine etwas intensivere Möglichkeit die Entzündung einzudämmen, ist die Injektion von Kortison direkt in das Gelenk. Diese Behandlung hat langfristig größere Nebenwirkungen und wird daher nur wenige Male durchgeführt.

Physiotherapie und physikalische Therapie

Durch gezieltes Training (KGG) der Schulter umliegenden Muskulatur können Beschwerden deutlich gemindert werden, der Druck innerhalb der Schulter kann reduziert werden, indem bestimmte Muskeln aktiviert werden, das Kräftigen der Rotatorenmanschette schafft zusätzlich Stabilität für das Gelenk. Gereizte Sehnen können durch die Wahl geeigneter Trainingsmethoden stimuliert und wieder belastbarer gemacht werden, außerdem wird die Beweglichkeit der Schulter durch Übungen erhalten und gefördert, der Patient wird eigenverantwortlich einbezogen und bekommt Anleitungen, wie er eigenständig zu Hause trainieren kann.
Bei akuten Schmerzen und in der akuten Phase können durch Kältetherapie (Kryotherapie) die Schmerzen gelindert werden. Bestehen die Beschwerden schon länger bzw. haben sich Schmerzen chronifiziert, kann Wärme durch Mikrowellentherapie die Schmerzen lindern. Fällt das Training mit zusätzlicher Belastung schwer, kann durch EMS-Training gelenkschonend und trotzdem mit hoher Intensität die Muskulatur trainiert werden.

Stoßwellentherapie

Sind Verkalkungen im Bereich der Schulter festzustellen und mit als Ursache für die Beschwerden zu definieren, lassen sich diese durch Stoßwellentherapie behandeln. Die Stoßwellentherapie wurde ursprünglich in der Behandlung von Nierensteinen entwickelt, um diese ohne invasive Eingriffe zu zerstören und vom Körper selbst abbauen zu lassen. Diese Methode kann auch bei einem Schulter Impingement Syndrom angewendet werden um die Kalkansammlungen zu zerstören, damit der Körper sie selbstständig abbauen kann. Durch diese Behandlung wird mehr Platz im Gelenk geschaffen wodurch die Physiotherapie wieder effektiver an der Beweglichkeit arbeiten kann.

Wann muss operiert werden?

Wird nach ungefähr 4 bis 6 Monaten keine Verbesserung durch konservative Maßnahmen erreicht, kann eine Operation Linderung schaffen. Ziel der Operation ist es, Platz zwischen Schulterdach und Oberarmkopf zu schaffen, hierfür wird unter Vollnarkose arthroskopisch (minimal invasiv) entzündliches Material wie etwa Schleimbeutel entfernt. Das Schulterdach wird mit Hilfe einer Fräse von unten abgeschliffen und ein Teil des Schulterdachs wird entfernt, damit die Sehnen darunter wieder mehr Platz haben sich zu bewegen, inwieweit Teile entfernt oder wie viel abgeschliffen wird bestimmt der Zustand der Sehnen.
Sind die Sehnen schon sehr geschädigt, werden Risse- und Teilrisse miteinander vernäht, damit sie mehr Stabilität für das Gelenk bieten.
Je nach Operation kann der Arm bereits nach der OP leicht bewegt werden, muss jedoch die ersten Wochen noch etwas geschont werden, oder muss für bis zu sechs Wochen in einer Abduktionsschiene hochgelagert werden und begleitend mit Physiotherapie mobilisiert werden.

Wie erfolgt die Nachbehandlung?

Bereits die ersten Tage nach der OP kann und sollte der Arm im schmerzfreien Bereich mobilisiert werden, dies erfolgt unter therapeutischer Anleitung. Sobald möglich werden assistive und aktive Bewegungsübungen im schmerzfreien Bereich durchgeführt, dies ist besonders wichtig um Verklebungen und Verwachsungen vorzubeugen.
Muss eine Abduktionsschiene getragen werden, aufgrund der schwere der Schädigung, kann es etwas länger dauern bis die Schiene entfernt und Bewegungen über 90° durchgeführt werden können.
Zusätzlich können ergänzend zur Mobilisation in der frühen Phase durch physikalische Anwendungen wie Eis und Elektrotherapie, die Regeneration unterstützt und Schmerzen gelindert werden.
Konnte Schmerzfreiheit erreicht werden, wird der Fokus der Therapie auf die Kräftigung der Schultermuskulatur gelegt, vor allem auf den unteren und mittleren Trapezmuskel, Musculus Subscapularis und Supraspinatus sowie den sogenannten vorderen Sägemuskel. Vor allem in der Nachbehandlung sobald alle Bewegungen freigegeben sind, macht es Sinn mit Hilfe von EMS-Training die geschwächte Muskulatur zu trainieren, ohne dabei das operierte Gelenk zu stark zu belasten.

Wann zum Arzt bei einem Schulter Impingement Syndrom?

Bei anhaltenden Schmerzen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Spätestens jedoch, wenn es zu einer erheblichen Bewegungseinschränkung kommt, ist es höchste Zeit, zum Arzt zu gehen.

Konservative Therapie bei einem Schulter Impingement Syndrom

Zur konservativen Therapie zählen zunächst das Schonen des Schultergelenks und das Meiden von Belastungsfaktoren wie Sport oder körperlich anstrengenden Arbeiten über Kopf. Eine physiotherapeutische Behandlung verfolgt das Ziel, die umliegende Muskulatur zu stärken und den Gelenkspalt des Schultergelenks gezielt zu entlasten. Im Rahmen der Physiotherapie werden spezielle Schuler Impingement Syndrom Übungen erlernt, die Sie auch zu Hause in Eigenverantwortung ausführen können, um Ihren Beschwerden Linderung zu verschaffen.

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Frozen Shoulder / Schultersteife

Krankheitsbild Frozen Shoulder / Schultersteife

Eine Frozen Shoulder zeigt sich in der Regel durch plötzlich auftretende Schmerzen in der Schulter, diese können bei alltäglichen Bewegungen auftreten und sind nicht unbedingt körperlicher Überlastung zuzuordnen. Man geht davon aus, dass die Hauptursache für eine Frozen Shoulder durch eine Störung des Stoffwechsels innerhalb der Schultermuskulatur, der Bänder und Kapsel zu erklären ist. Durch den gestörten Stoffwechsel werden giftige Abbauprodukte im extrazellulären Raum, also dem Zellzwischengewebe, nicht richtig abtransportiert und verursachen dadurch lokale Entzündungen und Schmerzen.

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Häufige Begleiterkrankungen

  • Diabetes Mellitus
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Metabolisches Syndrom
  • Hoher Cholesterinspiegel

Mögliche Vorerkrankungen und Risikofaktoren

  • Verletzungen der Rotatorenmanschette
  • Impingement Syndrom
  • Operationen im Bereich der Schulter
  • Neurologische Erkrankungen der Nerven, Morbus Parkinson oder Reizungen der Nervenwurzeln wie bei Radikulopathien

Was sind die Symptome?

Der Beschwerdeverlauf lässt sich in drei Phasen einteilen, die durch unterschiedliche Symptome gekennzeichnet sind.

Phase 1 “Freezing Shoulder”

Die Beschwerden beginnen plötzlich mit starken Schmerzen, die sich vor allem nachts und bei Bewegung verstärken. Die Beweglichkeit der Schulter zeigt bis dahin noch keine Einschränkungen, ist also noch frei beweglich.

Die Schmerzen werden durch unspezifische Entzündungen des Kapselgewebes verursacht, dadurch kommt es zu “Verklebungen” (Adhäsionen) im Gewebe, dadurch wird die Beweglichkeit zunehmend eingeschränkt, die Schulter “friert sozusagen ein”.

Phase 2 “Frozen Shoulder” ca. 3. Monat

In dieser Phase sinkt das Schmerzniveau, die akute Entzündung der Kapsel lässt nach und zurück bleibt vernarbtes und verhärtetes Gewebe. Die nun eingeschrumpfte und verhärtete Kapsel ist der Grund für das Hauptsymptom dieser Phase, die deutliche Bewegungseinschränkung.

Der Arm kann in dieser Phase häufig nicht mehr über die Schulterhöhe hinaus bewegt werden, die Schulter ist “eingefroren”. Diese Phase dauert bis zu 8 Monate an.

Phase 3 “Thawing Shoulder”

In der Phase des “Auftauens” lassen die Schmerzen weiter nach und die Beweglichkeit nimmt wieder zu.
Wichtig ist in dieser Zeit, dass es nicht zu dauerhaften Einschränkungen der Beweglichkeit und Kraft der Schulter kommt, daher ist die aktive Übung und Therapie der Schulter absolut notwendig, diese wird hauptsächlich von Physiotherapeuten/innen durchgeführt und sorgt für ein bestmögliches Ausheilen der Beschwerden.

Wie wird behandelt?

Für die Behandlung der Frozen Shoulder stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, durch den sehr festgelegten Verlauf der Erkrankung stehen vor allem die Aufklärung und konservative Physiotherapie im Vordergrund.
Je nach Stadium der Erkrankung werden die Maßnahmen aus verschiedenen physikalischen und physiotherapeutischen Vorgehensweisen gewählt, besonders zur Schmerzlinderung und Durchblutungsanregung werden Eisbehandlungen, heiße Rolle, Elektrotherapie, die Behandlung mit Ultraschall oder Mikrowelle durchgeführt.

Phase 1

Als aktive Therapie in der ersten Phase bietet sich besonders das Bewegungsbad oder die Therapie im Wasser an, auch in den weiteren Phasen ist sie ein guter Ansatz um die Beweglichkeit zu erhalten. Aktive Übungen sind besonders in der ersten Phase mit bedacht zu wählen, sie sollten nur im schmerzfreien Bereich eingesetzt werden und dienen primär dem Erhalt der Beweglichkeit.

Phase 2

In der zweiten Phase ist aufgrund der stark eingeschränkten Beweglichkeit die manuelle Therapie besonders effektiv, auch hier gilt es die Schmerzgrenze zu beachten. Wichtig ist es auch die Eigenverantwortung zu stärken und Übungen für zu Hause mit auf den Weg zu geben, diese dienen der Bewegungserweiterung und sollen auch nur im schmerzfreien Bereich durchgeführt werden.

Phase 3

In der Phase des “Auftauens” der dritten Phase, spielt die aktive Behandlung eine entscheidende Rolle, hier ist das oberste Ziel die volle Beweglichkeit zu erreichen und Kraft zurück zu gewinnen. Zu beachten ist, dass diese Phase ab dem 8. Monat bis hin zu 2 Jahren dauern kann, dementsprechend spielt Geduld eine große Rolle sowie die Eigenverantwortung auch langfristig am Therapieerfolg zu arbeiten.

Medikamentöse und operative Behandlung

Begleitend zur konservativen Therapie werden vor allem für die Behandlung der Schmerzen und der Entzündung Medikamente aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) verabreicht, diese sind z.B. Diclofenac, Ibuprofen und ASS.

Eine weiter Möglichkeit ist die Steroidinjektion direkt in das Gelenk mittels einer Kortikoidinjektion (Kortison), diese wird nur in einem begrenzten Zeitraum und bis spätestens zum Eintritt der zweiten Phase durchgeführt.

Wird durch die konservative Therapie nicht das gewünschte Ergebnis erzielt oder hält der Verlauf besonders lange an, ist eine operative Therapie eine Möglichkeit den Krankheitsverlauf deutlich zu verkürzen. Bei der Operation wird minimal-invasiv unter Vollnarkose das verklebte Kapselgewebe gelöst, anschließend wird physiotherapeutisch die Nachbehandlung eingeleitet wie oben beschrieben ab Phase zwei unter Berücksichtigung der Wundheilung nach der Operation.

Wann zum Arzt bei Frozen Shoulder / Schultersteife?

Sie sollten ihren Hausarzt aufsuchen, wenn:

  • die Schulterschmerzen sehr stark sind oder sich mit der Zeit verstärken
  • die Schulterschmerzen nicht innerhalb einiger Wochen wieder abklingen – dann besteht die Gefahr, dass sie chronisch werden
  • die Schmerzen in der Schulter immer wiederkehren
  • Sie einen Unfall hatten, etwa auf die Schulter oder den Arm gestürzt sind
  • Ihre Schulter und der Arm steif sind und die Beweglichkeit eingeschränkt ist
  • die Schulterschmerzen in den Nacken, Kopf, Arm oder das Handgelenk ausstrahlen
  • Gefühlsstörungen und Missempfindungen einsetzen, zum Beispiel Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Ameisenlaufen
  • Die Schulterschmerzen plötzlich links auftreten und mit Schmerzen hinter dem Brustbein, Engegefühl in der Brust und Atemnot kombiniert sind  – ein Herzinfarkt oder die Angina pectoris könnten dahinter stecken. Beides ist ein Notfall!

Konservative Therapie bei Frozen Shoulder / Schultersteife

Im Vordergrund der Frozen Shoulder Therapie stehen konservative Maßnahmen, die an das Stadium der Erkrankung angepasst werden.

Maßnahmen wie Eisbehandlungen, Elektrotherapie oder die Heiße Rolle verbessern die Durchblutung und lindern die anfänglich heftigen Schmerzen der Frozen Shoulder. Übungen im Wasser, zB. im Bewegungsbad, helfen, die Beweglichkeit zu erhalten, die Schmerzen zu lindern und den Bewegungsumfang wieder zu erweitern.

Krankengymnastische Übungen sollten besonders in Phase 1 nur mit Vorsicht und in einem Umfang durchgeführt werden, in welchem sie keine Schmerzen bereiten. Ab Phase 2 lässt sich mit Manueller Therapie das Bewegungsausmaß der betroffenen Schulter verbessern. Auch hier gilt: Die Übungen sollten nur im schmerzfreien Bewegungsausmaß durchgeführt werden und die Bewegungsgrenzen nicht überschreiten. 

Auch wenn die Frozen Shoulder in Phase 3 langsam wieder auftaut, ist das Bewegungstraining sehr wichtig. Der Patient sollte konsequent mit dem Therapeuten und zu Hause trainieren, um die erkrankte Schulter möglichst bald wieder voll bewegen zu können.

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Knie Totalendoprothese (TEP)

Krankheitsbild Knie Totalendoprothese (TEP)

Unter einer Knie TEP (Totalendoprothese) versteht man den kompletten Austausch des Kniegelenkes durch ein künstliches Gelenk. Bei der Knie TEP werden die Gelenkoberflächen ersetzt. Hierbei gibt es die Möglichkeiten der zementierten-, der nicht zementierten- und einer Mischform beider Varianten. Die Prothese besteht aus zwei Teilen, der Oberschenkelprothese und der Unterschenkelprothese. Die Unterschenkelprothese wird mit einem kurzen Schaft im Unterschenkel verankert und bietet die Auflagefläche für die abgerundete Oberschenkelprothese, die sich um das untere Ende des Oberschenkelknochens befindet. In Fällen einer einseitigen Abnutzung des Gelenkes kann auch eine einseitige Knie-endoprothese (Schlittenprothese) eingesetzt werden, hierbei wird nur eine Hälfte, in der Regel die Innenseite, ausgetauscht. Des Weiteren gibt es auch für die Totalendoprothese verschieden Ausführungen, diese werden im Einzelfall durch den Operateur auf ihre Eignung hin ausgewählt.

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Wann brauche ich eine Knie TEP?

Eine Knie TEP wird dann in Erwägung gezogen, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten einer Kniegelenksarthrose zu keiner Verbesserung der Lebensqualität führen. Kritisch zu beurteilen ist das Alter der Betroffenen. Zwar hat eine Knie TEP eine begrenzte Haltbarkeit und kann mehrfach ausgetauscht werden, trotzdem sollte die Entscheidung in jungen Jahren eine Totalendoprothese in Betracht zu ziehen nicht leichtfertig getätigt werden. Das Therapieziel der Knie TEP ist die Schmerzlosigkeit und eine erneute Anteilnahme am täglichen Leben. Stehen keine anderen Therapiemöglichkeiten mehr zur Verfügung, ist dies die aussichtsreichste Option auf eine deutlich verbesserte Lebensqualität.

Wie bereite ich mich vor?

Bereits vor der Operation kann das Therapieergebnis positiv beeinflusst werden, indem man in Begleitung von Physiotherapie gezieltes Muskelaufbautraining, vor allem Training des M. Quadriceps Femoris betreibt und die persönliche Konstitution nach besten Möglichkeiten fördert. Da Übergewicht bereits vor der OP ein Risikofaktor ist, wird es das auch nach der OP sein, daher bildet die Gewichtsreduktion einen entscheidenden Anteil während der Vorbereitung. Mit der Stoffwechselanalyse durch Dynostics kann besonders effektiv Gewicht reduziert werden, da die Ernährung individuell auf ihren Stoffwechseln angepasst werden kann.
Wenn die Konstitution vor der Operation hoch ist, wird die Nachbehandlung leichter fallen, da die Muskulatur und die Gelenke zuvor bereits diverse Übungen trainiert haben und Bewegungsabläufe bekannt sind, dadurch fällt einem das Lernen der Übungen mit dem neuen Gelenk leichter und sowohl die Mobilität als auch die Kraft kehren schneller zurück.
Während der Vorbereitung ist es wahrscheinlich, dass die Schmerzen bereits relativ stark sind, deshalb ist eine gute Medikamentöse Versorgung wichtig, sowie ein angepasstes Training an die Belastungsgrenzen. Für die Vorbereitung empfiehlt sich besonders das Fahrradfahren, Bewegungsbad, angepasstes Krafttraining (KGG) und besonders das Training mit EMS Geräten oder einem Alter G Laufband, wodurch hohe Trainingsreize mit geringer Gelenkbelastung gesetzt werden können.

Wie erfolgt die Nachbehandlung?

Die ersten Tage

Am ersten oder zweiten Tag wird bereits mit Hilfe eines Physiotherapeuten das erste Mal aufgestanden, durch die Bauweise der Prothesen sind diese ab dem ersten Tag voll belastbar. Die Zeit im Krankenhaus wird das Knie täglich mit einer Motorschiene mobilisiert und das Gehen an Unterarmgehstützen (UAGST) zunächst im drei-Punkte-Gang und danach im vier-Punkte-Gang sowie das Treppensteigen wird geübt, die UAGST sollen für 4-6 Wochen genutzt werden. Der Krankenhausaufenthalt dauert für gewöhnlich 2-7 Tage.

Rehabilitation

Anschließend an den Krankenhausaufenthalt erfolgt eine dreiwöchige ambulante oder stationäre Reha, gegebenenfalls wird in der Zeit zwischen Krankenhaus und Reha auf Rezept Basis Physiotherapie ambulant oder als Hausbesuch mit manueller Lymphdrainage und Mobilisation verordnet. Während der Rehamaßnahme befindet man sich in der Proliferationsphase der Wundheilung (bis zu 3 Wochen), durch gezieltes Training wird das Knie belastet und die umliegende Muskulatur wird gekräftigt. Während der Reha wird der Umgang mit den UAGST weiter geschult bis hin zum Abtrainieren der Gehhilfen. Da es noch zu einer deutlichen Schwellung im Kniebereich kommen kann wird auch in der Reha die manuelle Lymphdrainage fortgeführt, sowie die medikamentöse Schmerztherapie.

Anschlussbehandlung

Im Anschluss an die Rehamaßnahme ist es ratsam, auf Rezept Basis weitere Physiotherapie in Anspruch zu nehmen, um den Therapieerfolg weiter auszubauen und eine sichere Rückkehr in den privaten- und beruflichen Alltag zu gewährleisten. Während dieser Zeit befindet sich der Körper in der Umbau- und Remodulierungsphase (3 Wochen bis 1 Jahr), in diesem Stadium wird die volle Belastbarkeit und Schmerzfreiheit erreicht, ein zielgerichtetes Training auf individuelle Ansprüche und Anforderungen steht hierbei im Fokus. Um nachhaltig zu trainieren bietet sich das Training mit EGYM an, die Geräte werden auf die persönlichen Bedürfnisse konfiguriert und gewährleisten optimale Trainingserfolge.  

 

Was muss ich beachten?

Bereits nach ein paar Monaten verläuft der Alltag mit Knie TEP wieder ganz normal. Um für eine lange Haltbarkeit des neuen Gelenkes zu sorgen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass Knie noch nicht übermäßig zu strapazieren. Ein gutes Körpergefühl zeigt, wann man Pausen machen sollte. Sport treiben und Freizeitaktivitäten sind wieder möglich, vermieden werden sollten jedoch Sportarten und Aktivitäten, die mit besonders starken Erschütterungen, Scherkräften und hoher Belastung einhergehen. Ratsam sind Sportarten wie Walken, Radfahren, Schwimmen, Wandern und kontrolliertes Krafttraining.

Wann macht man eine Knie Totalendoprothese (TEP)?

Der häufigste Grund für eine Knie Totalendoprothese (TEP) sind Verschleißerscheinungen, auch genannt Gonarthrose. Darunter versteht man eine degenerative Gelenkerkrankung im Knie, bei der die Gelenkflächen schmerzhaft aufeinander reiben. Ihre Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Weitere Ursachen für ein künstliches Knie sind Entzündungen wie eine Arthritis, Verletzungen und Fehlstellungen.

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Massagen lösen Muskelverspannungen oder Verklebungen des Bindegewebes, fördern die Durchblutung und beeinflussen somit z.B. auch die Wundheilung nach Verletzungen. Sie unterstützen die Regeneration nach körperlicher Belastung, können jedoch auch als Vorbereitung für ein Wettkampf dienen und steigern das allgemeine Wohlempfinden.

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Meist kommt die Physikalische Therapie bei Schmerzen, Bewegungs- oder Funktonseinschränkungen oder als Folge von Unfällen oder Überlastungen zum Einsatz.

Physikalische Behandlungsformen werden eingesetzt, um Schmerzen zu lindern. Massagen, Reizstromtherapien oder Wärmebehandlungen können schmerzhafte Muskelverspannungen lösen oder Zerrungen lockern.

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